20.12.2018: Kindermusical

ein himmlischer hit

Wie sich die Geschichte der „Stillen Nacht“ zugetragen haben könnte, erzählt das Musical für Klein und Groß „Fanny und der himmlische Hit“. Fotos: Mozarteum Salzburg, Standort Innsbruck
Fanny Aufführung

Szenenbild aus „Fanny und der himmlische Hit“

Ein Musical der Stillen Nacht

Die zwei Fliegen Fanny und Frederick von Holdenacht sind die Hauptfiguren eines Kindermusicals, das Studierende des Mozarteum Salzburg, Standort Innsbruck, am 20. Dezember 2018 auf die Bühne im Haus der Musik bringen. Unter dem Titel „Fanny und der himmlische Hit“ bringen die Fliegen die Geschichte des berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt gehörig durcheinander. Denn mit ihnen reisen die Kinder durch die Zeit bis zurück an den Ursprung der Geschichte: in den Stall von Bethlehem und wieder zurück bis in die Jetztzeit.

Proben
Proben

… mit Spaß

Proben …
Proben …

… mit Ernst

Es wird gespielt
Es wird gespielt

Dramaturgische Unterstützung erhalten die Studierenden von Regisseur Klaus Rohrmoser.

Es wird gesungen
Es wird gesungen …

… und das mit viel Hingabe.

Proben mit viel Einsatz

Geschrieben hat die Geschichte Heike Henning, Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik am Mozarteum, Standort Innsbruck. Die Musik dazu stammt vom Berliner Komponisten Peter Schindler, der sich anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ zahlreiche eingängige Songs und Lieder einfallen hat lassen, vom Choral bis zum Popsong reicht die Bandbreite der Musik. Der passende Text dazu stammte von Maik Brandenburg. Die Arrangements zu „Fanny und der himmlische Hit“ wurden im Rahmen einer Lehrveranstaltung von den mitwirkenden Studierenden erarbeitet. Schließlich war ja erst mit ihrer Anmeldung klar, wie sich das Ensemble zusammensetzen würde: Gitarre, Schlagwerk, Kontrabass, Querflöte, Klavier, Trompete, Vibraphon und Gesang bilden den Klang zur „Stillen Nacht“. An ihm und an der dramatischen Wirkung arbeiteten die zehn beteiligten Studierenden, unterstützt von Heike Henning und Regisseur Klaus Rohrmoser, mit großem Einsatz. Aufführen werden sie das Musical in diesem und den kommenden Jahren nicht nur in Innsbruck, sondern auch an anderen für die Verbreitung des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ wesentlichen Orten. Nürnberg, Stuttgart und Leipzig, Städte, in denen die Zillertaler Händlerfamilie Strasser ihre Ware mit Tiroler Gesang besser an den Mann brachte, sind wesentliche Stationen.

Das Sonderbare und Wunderbare/ Ist nicht imstande, ein Kind zu verwirren./ Weil Kinder wie/ Fliegen durch ihre Jahre/ Schwirren. – Nicht wissend, wo sie sind.

(J. RINGELNATZ 1883–1939)

Mit pädagogischem Konzept

Doch es soll nicht nur um die Aufführung eines Musicals für Kinder gehen. Heike Henninglegt als Initiatorin und Organisatorin des Projekts großen Wert darauf, auch musikpädagogische Ziele umzusetzen und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Dies betrifft zum einen die Studierenden auf der Bühne, die „Bühnenpräsenz lernen, Einblick in die Abläufe und die Organisation einer solchen Produktion erhalten“ (Henning) und sich so in der Praxis auf ihren späteren Beruf vorbereiten. Zum anderen werden im Rahmen des Projekts Fortbildungen für VolksschullehrerInnen in allen Aufführungsstädten angeboten. Heike Henning geht es dabei darum, dass die PädagogInnen „generell an diesen Liedern geschult werden: Wie singt man mit Kindern? Worauf achtet man? Wie kann man das methodisch machen?“ Für die Kinder dieser Klassen bedeutet das, dass sie bei den Aufführungen selbst mitsingen können, aber auch die anderen kleinen BesucherInnen werden ihre Freude an der musikalischen Stille-Nacht-Geschichte haben. Gelegenheit, den „himmlischen Hit“ zu hören, haben sie gleich vier Mal am 20. Dezember 2018: Um 9, 11, 15:30 und 17:30 Uhr steht das Musical im Innsbrucker Haus der Musik auf dem Programm.

Fanny
Fanny und der himmlische Hit
Fanny und der himmlische Hit

Probenarbeit mit großem Einsatz: Clarin Merk (Maria/Klavier), Nadine Grünwald (Sissi/Querflöte), Florian Hupfauf (Erzähler/Bass/Technik)

Fanny und der himmlische Hit

20.12.2018, Haus der Musik, Innsbruck

Aufführungen um 9, 11, 15:30 und 17:30 Uhr
mit:
Anreas Braunsch (Franz Gruber/ Gitarre)
Katharina Fröch (Fanny/Gesang)
Stefan Heiss (Franzl/Schlagwerk)
Florian Hupfauf (Erzähler/Kontrabass)
Nadine Grünwald (Sissi/Querflöte)
Clarin Merk (Maria/Klavier)
Tabea Nicolussi (Frederick/Gesang)
Florian Kronbichler (Josef/Trompete)
Stefan Kronbichler (Johann/Vibraphon)
Maria Sagmeister (Katharina Gruber/Klavier)

Regie: Klaus Rohrmoser
Musik: Peter Schindler
Text: Heike Henning/ Martina Fladerer/ Maik Brandenburg

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